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Ausbildung in Gefahr

Ausbildung in Gefahr

Die Deutsche Telekom will Ihr Ausbildungsquote massiv senken
Gebrochenes Telekom-T Dino Obrecht Gebrochenes Telekom-T

Die Deutsche Telekom will die Anzahl der Ausbildungsplätze drastisch reduzieren.  Zurzeit bildet die Deutsche Telekom bundesweit etwa 2900 Auszubildende, EQ Praktikanten und  dual Studierende jährlich aus. Im Februar dieses Jahres gab die Telekom die Planungszahlen für die nächsten Jahre bekannt, nach denen diese Anzahl drastisch auf nur noch 1662 Ausbildungsplätze reduziert werden soll.
Vom drohenden Kahlschlag betroffen sind zudem auch weitere Arbeitsplätze. Derzeit sind 608 Beschäftigte in der Ausbildung aktiv. Bei Umsetzung der Pläne würden davon lediglich 335 Stellen bestehen bleiben.

In Baden-Württemberg bestehen noch vier Ausbildungszentren. AZ Rottweil mit den Außenstandorten Konstanz, Ravensburg, Reutlingen, Freiburg und Offenburg. AZ Karlsruhe mit dem Außenstandort Mannheim. AZ Ulm mit den Außenstandorten Göppingen, Augsburg und Kempten und das AZ Stuttgart mit den Außenstandorten Heilbronn, Leinfelden-Echterdingen, Bad Cannstadt und Vaihingen. Durch die geplante Senkung der Ausbildungsquote sind viele Ausbildungsstandorte in Baden-Württemberg gefährdet. Junge Menschen werden zukünftig nur sehr geringe Chancen haben bei der Deutschen Telekom AG eine Ausbildung zu durchlaufen und das auch wohnortnahe.

Das S in Telekom steht für soziale Verantwortung Pascal Klein Das S in Telekom steht für soziale Verantwortung

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft weist die Pläne zum Stellenabbau bei Telekom Ausbildung als „vollkommen unverantwortlich“ zurück und fordert das Unternehmen auf, sich in den Verhandlungen über die Ausbildungsquote endlich zu bewegen.
Laut ver.di werden dadurch nicht nur Zukunftschancen für junge Menschen vernichtet, sondern bedroht sind auch die Arbeitsplätze der Ausbildenden.

Die ver.di Jugend will sich den Kahlschlag der Ausbildung nicht so einfach gefallen lassen, und will mit Aktionen zeigen, dass sie etwas gegen die Pläne der Deutschen Telekom hat.

Am Donnerstag, den 27.08.15 fand dazu ab 18 Uhr eine Mahnwache der Auszubildenden und Beschäftigten in Stuttgart am Telekom-Gelände, Nauheimerstraße, Bad Cannstatt statt. Unter dem Motto „Hand in Hand für Ausbildungsplätze“ solidarisierten sich die Menschen mit ihrem Handabdruck für eine bleibende hohe Ausbildungsquote bei der Deutschen Telekom AG.

Am Donnerstag, den 10.09.15 fand dazu ab 18 Uhr eine Mahnwache der Auszubildenden und Beschäftigten in Freiburg am Telekom-Gelände, Linnestraße, Freiburg statt. Unter dem Motto „Schreibt man Zukunft noch mit T“ solidarisierten sich die Menschen für eine bleibende hohe Ausbildungsquote bei der Deutschen Telekom AG.

Auch der Landesbezirksfachbereichsjugendfachkreis (LBFBJFK) solidarisierte sich auf ihrer Sitzung mit den Auszubildenden, Dual Studierenden und den Beschäftigten der Deutschen Telekom Ausbildung und fordern die Deutsche Telekom auf ihrer soziale Verantwortung gerecht zu werden.

LBFBJFK BaWü ist für hohe Ausbildungsquoten bei der Deutschen Telekom AG. C.F. LBFBJFK BaWü

Weitere Infos unter www.ErlebenWasVerschwindet.de